Espresso kochen – so geht’s mit einem Espressokocher oder Siebträgermaschine

Espresso kochen kann jeder, der weiß wie es geht. Wir zeigen Ihnen hier Schritt für Schritt wie es geht.

Espressokocher oder Siebträgermaschine

Fast genauso gut wie eine echte Siebträgermaschine

1. Espressokocher – Wasser einfüllen

Zunächst schrauben Sie die Kanne auf und entnehmen den Trichtereinsatz. Die genaue Menge von kaltem Wasser messen Sie am Besten mit einer Espressotasse ab. Das Überdruckventil darf nicht von Wasser erreicht werden. Abhängig von der gewünschten Anzahl der Tassen sind unterschiedliche Espressokocher im Handel zu erwerben.

2. Kaffeebohnen mahlen

Wer den vollen Kaffeegeschmack haben möchte, der mahlt seinen Kaffee am besten selbst und zwar erst direkt vor der Zubereitung. Der Mahlgrad muss auf die Siebgröße im Espressokocher abgestimmt sein. Sie entspricht dem Kaffeemehl für den Handaufguss mit Papierfilter. Der richtige Mahlgrad ist wichtig, damit kein Kaffeemehl im Kaffee durchläuft. Ein paar Probeläufe werden notwendig sein.

3. Kaffeemehl einfüllen

Das Kaffeemehl füllen Sie in den Filtertrichter des Kochers ein. Wichtig ist es, dass das Mehl nicht anzudrücken, damit das Wasser im Kocher hochsteigen kann.
Keinen Espresso-Tamper wie in Siebträgermaschinen verwenden.
Vor dem Einsetzen des Trichters in das Unterteil wischen Sie den Kaffee an den Rändern des Trichters ab. Ein einwandfreies Aufliegen der Dichtung ist wichtig.

4. Espressokocher zusammensetzen

Setzen Sie den Trichter in das Unterteil des Kochers ein. Schrauben Sie anschließend das Oberteil darauf. Nun kann er auf den Herd.

5. Espressokocher – Kaffee kochen

Den Espressokocher bei großer Hitze auf den Herd den stellen. Das Wasser beginnt nach einer gewissen Zeit zu kochen und steigt durch das Steigrohr nach oben im Espressokocher in dessen Oberteil. Hitze reduzieren.
Beim Brühvorgang hört man das charakteristische Gurgeln. Der aus dem Steigrohr austretende – Kaffee wird langsam heller. Das Geräusch verändert sich und ist nun ein leichtes Fauchen. Ist das Wasser gänzlich aufgestiegen kühlt man das Unterteil unter fließendem kaltem Wasser ab. Damit ist die Extraktion zu Ende.

6. Espressokocher – Kaffee eingießen und genießen

Steigt kein Kaffee mehr aus dem Steigrohr auf und läuft aus, können Sie den Espresso in die Tassen gießen.

Alternative Siebträgermaschine

Nicht ganz so günstig wie ein manueller Kocher ist eine Siebträgermaschine. Diese Art der Espressomaschine ist bekannt, mit dem optimalen Druck zu arbeiten und produziert nich bessere Ergebnisse. Auf der Seite von Siebland gibt es einen Siebträgermaschine Test mit und ohne Mahlwerk.

Den Espressokocher reinigen

Gute Pflege ist wichtig, dann bleibt der Espressokocher Ihnen lange Jahre ein treuer Begleiter für den kleinen Kaffeegenuss. Zur Reinigung benötigt man klares Wasser. Reinigungsmittel können den Kaffeegeschmack später beeinträchtigen.

Reinigung in Folge der Benutzung

Schrauben Sie Ihren Espressokocher auseinander. Waschen Sie zunächst das Kannenunterteil, dann den Trichtereinsatz und anschließend das Kannenoberteil gründlich mit Wasser. Trocknen Sie die einzelnen Kocherteile mit einem Handtuch ab. Das Oberteil sollte nicht ausgewaschen werden, da dort Kaffeeöle und -fette vorhanden sind, die den Geschmack des Kaffees garantieren. Nachdem alle Einzelteile trocken sind, kann der Espressokocher wieder zusammengesetzt werden.